Integrale
Gestaltungspraxis

Gestaltungsvielfalt

Die Integrale Kunstpädagogik ist ein Begleiter auf dem ästhetischen und kreativen Entwicklungsweg von Menschen. Sie verspricht dabei nicht einen einzigen, richtigen Pfad zum Erfolg, sondern zeigt verschiedene Wege und unterschiedliche Gestaltungs-methoden für ein selbstbestimmtes schöpferisches Dasein. Jedes feste Programm wird zugunsten maximaler Flexibilität in der allumfassenden ästhetischen Selbsterfahrung aufgegeben.

Die Integrale Kunstpädagogik orientiert sich weder an Gestaltungsmedien,
die heute vielfältig sind, noch an Gestaltungsaufgaben und -themen, die unerschöpflich sind. Innerhalb einer integralen Gestaltungspraxis geht es immer um die Förderung der Subjektganzheit im ästhetischen Bereich. Für die Didaktik kreativer Prozesse werden zwei Wege vorgeschlagen:

1)   Gestaltungsübungen, die jeweils einen der vier Teilaspekte der Persönlichkeitseinheit gezielt fördern oder zwei Aspekte miteinander koppeln. In der Gesamtheit des organisierten Bildungsprozesses ist dann auf ein ausgewogenes Verhältnis aller vier Aspekte der Ganzheit zu achten. Die hier versammelten Praxismodule sind einfacher im didaktischen Aufbau und beanspruchen folglich weniger Zeit;

2)   das integrale Projekt, das alle Aspekte der Subjektganzheit komplex verbindet. Diese Module sind mehrstufig strukturiert und verlangen einen höheren Zeitaufwand.

 

Auf dieser Grundlage werden die hier vorgestellten Gestaltungsmodule folglich nach fünf Gruppen einer Schwerpunktförderung zugeordnet:

 

  

Diese Webseite wird gefördert durch die Philosophische Fakultät III. Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Zentrum für Lehrerbildung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.